Über den Künstler
Larousse ist ein bekanntes französisches Verlagshaus, berühmt für illustrierte Wörterbücher und Enzyklopädien, die Kunst und Wissenschaft einer breiten Leserschaft zugänglich machten. Anfang des 20. Jahrhunderts beauftragte Larousse pädagogisch orientierte Tafeln bei talentierten Illustratoren, darunter Spezialisten wie Adolphe Millot, dessen Arbeiten für ihre Klarheit und Präzision in naturgeschichtlichen Themen geschätzt werden.
Diese 1932 entstandene Tafel setzt die lange Tradition fort, sachliches Wissen in einem ansprechenden visuellen Format zu vermitteln. Solche Lehrtafeln richteten sich an Schülerinnen und Schüler, Köche und Hobby-Naturforscher und spiegeln eine Zeit wider, in der illustrierte Nachschlagewerke unabdingbare Lernhilfen waren.
Das Kunstwerk
Die Pilzfarbtafel 1 entstand in einer Epoche, die von der Katalogisierung der natürlichen Welt geprägt war; genaue Bildvorlagen halfen dabei, essbare und giftige Arten zu unterscheiden. Der Druck verbindet wissenschaftliche Genauigkeit mit dekorativem Anspruch und passt sich harmonisch anderen Wandkunst aus dem Bereich Wissenschaft sowie vintage-Referenzabbildungen an. Das Werk fängt die Neugier und Sorgfalt seiner Entstehungszeit ein und wirkt sowohl lehrreich als auch ästhetisch.
Stil und Merkmale
Die Tafel zeigt eine Auswahl an Pilzexemplaren, sorgfältig ausgeführt mit Blick auf Form, Textur und anatomische Details. Die Anordnung umfasst ganze Fruchtkörper sowie Querschnitte, die Lamellen und Stiele zur einfachen Vergleichbarkeit hervorheben. Warme Braun- und Rottöne dominieren das Farbenbild, ergänzt durch helle Stängel, dezente Grünakzente und gelbe Nuancen, die Frische und Tiefe verleihen. Insgesamt erscheint die Darstellung geordnet und einladend, mit einer ruhigen, gelehrten Stimmung, die für einen wissenschaftlichen Druck typisch ist.
In der Raumgestaltung
Dieser wissenschaftliche Pilz-Druck bringt einen Hauch Naturgeschichte in Küche, Essbereich oder Frühstücksecke, wo er mit Holz, Keramik und Leinen besonders harmoniert. Im Arbeitszimmer oder in der Bibliothek setzt er einen kultivierten Akzent, der Konzentration und Entdeckungslust fördert. Passend gerahmt in Eiche, Nussbaum oder mattem Schwarz entfaltet die Tafel ihre volle Wirkung; sie ergänzt außerdem eine botanische Galerie, besonders in Interieurs mit neutralen oder grünen Akzenten und weiteren naturinspirierten Werken.
