Über den Künstler
James Shury war ein Graveur des 19. Jahrhunderts, dessen technische Präzision Klarheit und Eleganz in die Kartenherstellung brachte. In einer Zeit, in der gravierte Karten unverzichtbare Instrumente für Navigation und städtische Planung waren, trug Shury zu einer Tradition bei, die wissenschaftliche Genauigkeit mit einer ausgefeilten visuellen Präsentation verband. Sein Werk reflektiert die Werte einer Epoche, in der Karten nicht nur nützlich, sondern auch ästhetisch geschätzt wurden.
Shurys Gravuren fanden breite Verwendung in Großbritannien und Frankreich und dienten Bibliotheken, Reisenden sowie Stadtverwaltungen, die auf präzise kartographische Informationen angewiesen waren. Sein Nachlass lebt fort in der anhaltenden Faszination für Vintage-Karten als historische Dokumente und dekorative Objekte.
Das Kunstwerk
Der Östliche Teil von Paris aus dem Jahr 1834 hält die Stadt in einem Wendepunkt fest, noch vor den umfassenden städtischen Reformen durch Baron Haussmann. Zu dieser Zeit behielt Paris weite Teile seines mittelalterlichen Straßenbilds; Abschnittskarten wie diese waren unverzichtbar, um die komplexe Nachbarschaftsstruktur zu erschließen. Solche Pläne dienten Administratoren, Kaufleuten und Besuchern dazu, sich in der verwobenen Topographie zurechtzufinden.
Eine Karte von Paris aus dieser Epoche zu besitzen bedeutete mehr als praktischen Nutzen: sie war ein Mittel, sich mit der Identität der Stadt und ihrem sich entwickelnden Ordnungsbild auseinanderzusetzen. Dieses Blatt ist ein überzeugendes Zeugnis urbaner Transformation und der visuellen Kultur der Kartographie. Es ist ein klassisches Beispiel innerhalb der Vintage-Karten und spricht Sammler von schwarz-weißen Drucken an.
Stil und Merkmale
Der Druck ist in klarem Schwarz auf hellem Grund ausgeführt, mit fein gravierten Linien, die ein dichtes Straßennetz und die einzelnen Distrikte abgrenzen. Die Typografie ist deutlich und einheitlich, was der Karte Autorität und Ruhe verleiht. Bezirksgrenzen sind dezent markiert, sodass die Komposition übersichtlich und lesbar bleibt.
Die Gesamtwirkung wirkt gelehrt und leise nostalgisch und lädt zur genauen Betrachtung ihres ausgewogenen, teppichartigen Aufbaus ein. Das monochrome Farbspektrum und die feine Detailzeichnung machen dieses Werk besonders geeignet für Interieurs, die Archivcharme und zurückhaltende Eleganz suchen.
In der Raumgestaltung
Dieser Pariser Karten-Kunstdruck verleiht Arbeitszimmern, Fluren oder Wohnräumen Struktur und historische Tiefe. Seine monochromen Töne harmonieren mit minimalistischem Dekor, klassischen Möbeln oder büchergefüllten Räumen, in denen Kartographie besonders zur Geltung kommt.
Hervorheben lässt sich die Palette mit Textilien in Grau, Kalkstein oder Kohle, oder man ergänzt mit warmen Akzenten aus Eiche und Messing. Für ein abgestimmtes Finish empfiehlt sich eine schmale schwarze oder helle Holzleiste aus der Rahmenkollektion, die den Vintage-Charakter unterstreicht.
